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	<title>brug &#187; Josephine</title>
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	<description>ein Blog über die Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein Halle</description>
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		<title>Strg+Z?</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 22:23:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josephine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
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Das Fach „Mediale Darstellung“ wurde mit folgenden Begr&#252;ndungen abgeschafft:
1. Laut Fachbereichsrat g&#228;be es nicht genug Nachfrage f&#252;r die Kurse Indesign und Photoshop, die Frau Gutzer und Frau Koschine bis dato im ersten und zweiten Semester unterrichteten, denn viele Studenten h&#228;tten bereits Vorkenntnisse in diesen Programmen.
Tr&#252;gt mich meine Erinnerung und waren die Kurse zu meinen Zeiten [...]]]></description>
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<p>Das Fach „Mediale Darstellung“ wurde mit folgenden Begründungen abgeschafft:</p>
<p><strong>1.</strong> Laut Fachbereichsrat gäbe es nicht genug Nachfrage für die Kurse Indesign und Photoshop, die Frau Gutzer und Frau Koschine bis dato im ersten und zweiten Semester unterrichteten, denn viele Studenten hätten bereits Vorkenntnisse in diesen Programmen.</p>
<p>Trügt mich meine Erinnerung und waren die Kurse zu meinen Zeiten (vor zwei Jahren) nicht grundsätzlich überfüllt? Musste ich mich in den Übungsstunden nicht um einen PC-Platz im Medienzentrum streiten?</p>
<p><strong>2.</strong> Der Kursplan sei zu voll. Nun habe man ein wenig Spielraum, nachdem das am leichtesten zu entbehrende Fach aus dem Lehrangebot entfernt wurde.  Spätestens wenn die Grundlagenprofessoren in Zukunft von den Erstsemestern erwarten, für eine Präsentation Bild und Text mit Indesign gestalterisch zu vereinen, werden wohl vor allem die, die nicht KD oder MM|VR studieren, ein wenig benachteiligt sein. <span id="more-1376"></span></p>
<p>Doch wer nun denkt, dass die Hochschule tatenlos zusieht, wie sich die frisch gebackenen Abiturienten mit Programmen herumschlagen, die im Laufe des Studiums am häufigsten zur Anwendung kommen und die in jedem Designberuf noch vor Alias und Vektorworks als grundlegende Voraussetzung gelten, der hat sich getäuscht! Nachdem das Fach aus dem Lehrplan gestrichen wurde, wird nun darüber diskutiert, ob und wie man das fehlende Wissen außerhalb der Vorlesungszeit an den Studenten bringen kann. Ausweichmöglichkeiten bestehen also noch keine und so müssen die Grundlagenprofessoren bis zum zweiten Semester der Neuen auf fein gelayoutete Präsentationen verzichten.</p>
<p>Stattdessen wird ebenfalls diskutiert, ob Grundkenntnisse in den genannten Programmen für eine Bewerbung an unserer Hochschule vorausgesetzt werden sollen, und zwar für alle Fachbereiche. Parallel dazu hört man von dem Dilemma, dass die Bewerberzahlen der Hochschule immer weiter abnehmen, und dass die Vorpraktikumszeit von früher neun auf nunmehr drei Pflichtmonate herabgesetzt wurde.</p>
<p>Nachdem wir und übrigens auch die betroffenen Lehrkräfte vor vollendete Tatsachen gestellt wurden, kommt nun ein „Notfallplan“ in Gang. Dieser beinhaltet, dass sich Studierende des Fachbereichs MM|VR-Design für einen Crash-Kurs in den Semesterferien zur Verfügung gestellt haben. Nähere Informationen bekommt Ihr vom <a href="http://www.burg-halle.de/~stur/">Stura</a>.  Bis dahin gibt es ebenfalls vom Stura eine Liste mit Personen, die einen Telefonsupport zu allen Programmen anbieten und zusätzlich einige wenige CDs mit Tutorials. Personen, die sich mit ihrem Wissen und ihrer Unterstützung an diesem Notfallplan beteiligen möchten, seien ebenfalls angehalten, sich mit dem Stura in Verbindung zu setzten. Eine weitere Möglichkeit wäre, dass Studenten mit Programmerfahrung einen Kurs im Rahmen der AG X-Sache anbieten könnten. Einzelheiten hierzu müssen mit Prof. Michel geklärt werden.</p>
<p>Für die Zukunft hoffen wir als Studenten, dass unsere Meinungen und Erfahrungen bei einer solch wichtigen Entscheidung miteinbezogen und zumindest rechtzeitig über Ersatz für ein abgeschafftes Fach nachgedacht wird, beispielsweise in Form eines Wahlpflichtkurses.</p>
<p>Text: Josephine Schulte<br />
Illustration: <a href="http://www.vielleichtsinn.de">Wolfgang Schwärzler</a></p>
<br /><a href="http://brug-halle.de/?p=1376#comments" title="Comments on &quot;Strg+Z?&quot;"><img src="http://brug-halle.de/wp-content/plugins/feed-comments-number/image.php?1376" alt="Comments" /></a>]]></content:encoded>
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		<title>Ausw&#228;rtspunkte z&#228;hlen wenig</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 14:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josephine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Auslandsjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

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Du freust dich auf ein Auslandssemester an einer Uni Europas, denn es wird bestimmt eine tolle und spannende Erfahrung. Und – Bachelor sei Dank – die ECTS Punkte werden dir angerechnet! Ist doch alles super! Du hast geschuftet um deine Punkte im Ausland zu bekommen, hast Pr&#252;fungen abgelegt, Pr&#228;sentationen und Referate gehalten. Der Schrecken kommt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://brug-halle.de/wp-content/uploads/es_ist_schlimmer_als_es_aussieht.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1264" src="http://brug-halle.de/wp-content/uploads/es_ist_schlimmer_als_es_aussieht.jpg" alt="" width="373" height="567" /></a></p>
<p>Du freust dich auf ein Auslandssemester an einer Uni Europas, denn es wird bestimmt eine tolle und spannende Erfahrung. Und – Bachelor sei Dank – die ECTS Punkte werden dir angerechnet! Ist doch alles super! Du hast geschuftet um deine Punkte im Ausland zu bekommen, hast Prüfungen abgelegt, Präsentationen und Referate gehalten. Der Schrecken kommt, sobald Dich die Heimat wieder hat. Man erklärt dir, dass das alles nicht zählt und Du sollst an deiner Heimatuni noch einmal Rechenschaft darüber ablegen. Das heißt: Die Arbeitsergebnisse eines jeden Faches, dass Du im Ausland belegt hast, müssen nun noch einmal von deinen Professoren an der Burg begutachtet und abgesegnet werden. Also Rennerei und erneute Beschäftigung mit den bereits abgeschlossenen Themen. Aber vorher gibt es leider keine Unterschrift! Die brauchst Du nämlich vom Prof deines Fachbereiches.</p>
<p>Auch Dieser ist ratlos und weiß über die unnötige Situation. Aber so sind nun einmal die Bestimmungen. Denn die Kreditpunkte seien schon immer als Orientierungsgröße gedacht gewesen, als Richtwert für die rein quantitative Arbeitsleistung der Studenten, so einer der Väter des ECTSystems. Entscheidend für eine Anrechnung sei die Qualität einer Lehrveranstaltung, dokumentiert durch Lernergebnisse.</p>
<p>Die Idee europaweiter Leistungsnachweise endet also in einem Kampf mit der Bürokratie. Die Grundidee, auf der das komplette Bachelorsystem aufbaut, funktioniert in der Praxis kaum. Und davon sind sämtliche Hochschulen betroffen. Im Rahmen des Erasmus‐Programmes besteht das Problem noch am wenigsten. Denn hier haben die Hochschulen, was die gegenseitige Anerkennung angeht, meist detaillierte Abkommen miteinander, und zwar in Form eines sogenannten Learning Agreements.</p>
<p>Doch sogar in diesen Fällen tritt das Hauptproblem auf: Bislang fehlt eine europaweit einheitliche Regelung, wie studentische Arbeitsstunden überhaupt in Punkte übersetzt werden können. Hinzu kommt, dass etwa die Briten einen ECTS‐Punkt schon für 20 Arbeitsstunden hergeben, die Schweden für 26 bis 27 Stunden. Die Kreditpunkte führen zwar zu einer sinnvolleren Studienorganisation, doch seit bei der hochschulinternen ECTS‐Planung nicht mehr der Auslandsaustausch im Vordergrund steht, leidet seine internationale Vergleichbarkeit. Angeblich sei das Problem bereits erkannt: Die Europäische Union entwirft neue Regeln für die Notenvergabe und das Bologna‐Zentrum arbeitet an praxisnahen Empfehlungen zur Anerkennung<br />
ausländischer ECTS‐Punkte.</p>
<p>Soweit, so gut. Akut liegt also im Wesentlichen das Problem vor, dass dir die Pseudogenauigkeit von ECTS falsche Hoffnungen auf eine reibungslose Anerkennung deiner Auslandsleistungen macht. Sei also darauf gefasst: Die Bescheinigung der Auslandshochschule über die erreichten Punkte reicht nicht aus, um in Deutschland zu bestehen.</p>
<p>Der bereits erwähnte Vater des ECTS beschreibt dies so: „Das Problem ist, dass wir Deutschen keine Unsicherheit mögen. Viele Fachbereiche haben lieber starre Regeln bei der Anerkennung eingeführt, anstatt flexibel zu sein.“ Doch soll die Anerkennung etwa ein Willkürakt der Professoren werden?</p>
<p>Letztendlich steht fest: Es muss daran gearbeitet werden, dass das System in der Praxis besser funktioniert. Also muss eine europaweite Harmonisierung der Studienmodulgrößen her! Bis dahin musst du Dir nach Deinem Auslandsaufenthalt ein zweites Mal deine Kreditpunkte verdienen!</p>
<p>Von Josephine Schulte (Quelle: Die Zeit Nr. 45 Artikel von Jan‐Martin Wiarda)</p>
<p>Illustration von <a href="http://stl-rosenkohl.blogspot.com/">Stefanie Leinhos</a></p>
<br /><a href="http://brug-halle.de/?p=1262#comments" title="Comments on &quot;Ausw&auml;rtspunkte z&auml;hlen wenig&quot;"><img src="http://brug-halle.de/wp-content/plugins/feed-comments-number/image.php?1262" alt="Comments" /></a>]]></content:encoded>
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